Bildschirmarbeit erschöpft oft mehr als gedacht

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Kennst du das Gefühl, abends erschöpft zu sein – obwohl du doch den ganzen Tag nur gesessen und auf einen Bildschirm geschaut hast?

Erschöpfung verbinden wir meist mit körperlicher Anstrengung, aber durch vieles Sitzen? Das klingt doch ziemlich unlogisch!

Es liegt mit an der angespannten Haltung in Verbindung mit dem konzentrierten Sehen, ohne Bewegung – das ist richtig anstrengend.

Hinzu kommt, daß oft ohne Unterbrechung gearbeitet wird. Selbst das Essen findet direkt am Bildschirm statt, erzählen mir Teilnehmer immer wieder.

Die Anspannung von Augen, Kopf und Körper

Das ist noch gar nicht alles. Neben müden oder brennenden Augen bemerkst du vielleicht auch eine diffuse innere Unruhe und eine mentale Erschöpfung, die sich spätestens am Nachmittag einstellt.

Ursache ist neben der äusseren Anspannung die innere – in Form der Aufmerksamkeit.

Am Abend sind es nicht nur die Augen, sondern auch der Kopf, der sich angespannt anfühlt – da ist nach Feierabend die Energie erst einmal im Keller.

Für viele Menschen ist das einfach so. Nicht angenehm, nicht gewollt, sondern Alltag.

Eine Ursache besteht darin – und da kannst du was tun – dass deine Augen und deine Aufmerksamkeit  zu wenig Abwechslung und zu wenig echte Pausen bekommen haben.

Viele Pausen sind gar keine echten Pausen

Denn mal kurz aufs Smartphone schauen, eine Nachricht schreiben, durch den Feed scrollen – das fühlt sich doch nach Pause an!Für deine Augen und deine Aufmerksamkeit ist es aber oft nur eine Fortsetzung der Bildschirmzeit.

Eine echte Pause bedeutet: etwas ganz anderes tun als das, was du die ganze Zeit gemacht hast.

Selbst Mikropausen von 30 bis 60 Sekunden können dabei schon etwas verändern.

Es kommt auf die Art der Pause an!

Zum Beispiel den Blick bewusst vom Bildschirm lösen, nicht nur für 3 Sekunden!

Sondern am besten mit einem Aufstehen verbinden, die Augen wirklich vom Bildschirm weg in die Ferne richten – und das für mehrere ruhige Atemzüge.

Oder die Schultern kreisen, den Nacken lockern, indem du den Kopf von rechts nach links und wieder zurück bewegst.

Pausen weg von allen Bildschirmen, auch wenn sie nur wenige Minuten dauern, verändern die innere Anspannung spürbar. Auf Dauer bringen solche Kleinigkeiten richtig viel.

Wenn du das vertiefen möchtest, findest du in meinem Artikel über Augenübungen für den Büroalltag weitere Anregungen: 3 kurze Tipps, die müde Augen wieder munter machen

In meinem Seminar Augenfitness für Bildschirmarbeitende geht es genau darum: zu verstehen, was Augen im Arbeitsalltag belastet – und wie kleine, alltagstaugliche Übungen wieder mehr Entspannung und Klarheit bringen. Wenn du deine Augen gezielt unterstützen möchtest, findest du hier weitere Informationen: Augenfitness mit Transferbegleitung

Oder buche doch hier einen Termin für ein kostenfreies Erstgespräch.

Bei dieser Gelegenheit kann ich dir einen Einblick in die Transferbegleitung geben!

Ausblick: Warum kleine Schritte oft nachhaltiger wirken

Viele Veränderungen im Arbeitsalltag scheitern nicht daran, dass wir nicht wissen, was hilfreich wäre.
Sondern daran, dass gute Impulse im Alltag schnell wieder verloren gehen.

Auch beim Thema Augen, Konzentration oder Pausen zeigt sich das immer wieder:
Ein einzelner Workshop oder ein guter Vorsatz reicht selten aus, wenn der Arbeitsalltag so wie immer weiterläuft.

Was langfristig einen Unterschied macht, sind kleine, regelmäßige Impulse, die sich über längere Zeit in den Alltag integrieren lassen.

Genau damit arbeite ich seit vielen Jahren in Form einer Transferbegleitung – heute würde man oft von Mikrolearning sprechen: kurze, alltagstaugliche Lern- und Erinnerungsimpulse, die helfen, neue Gewohnheiten Schritt für Schritt zu verankern.

Im nächsten Artikel geht es darum, warum dieses Lernen in kleinen Einheiten oft nachhaltiger wirkt als große Veränderungen auf einmal – und weshalb Mikrolearning gerade im Arbeitsalltag so gut funktioniert. Das bestätigen die Teilnehmerstimmen.